Die Idee

Eine ganze Klassenlehrerzeit und ein tränenreicher Abschied liegen hinter mir. Und die zweite Reise begann im Herbst 2011. Alles ist wieder neu und anders, aufregend und spannend, herausfordernd und beschenkend, ... und doch gibt es inzwischen einen Erfahrungsschatz, aus dem ich schöpfen kann. Das macht es oft leichter, aber nicht immer. 
 Andere Kinder und auch ich bin eine andere als die, die 2003 mit dem Unterrichten begann. Die Kinder meiner ersten Klasse haben mich viel gelehrt. Ich durfte sie nicht nur auf ihrem Weg begleiten, sondern dabei selbst Lehrer werden. Mit ihnen lernen, was im Lehrerseminar vielleicht erwähnt wird, aber ohne praktische Erfahrung auf einen wenig bereiteten Boden fällt.


Nun möchte ich ab und an mein Schatzkästchen öffnen und Einblick gewähren.  (Und hin und wieder vielleicht auch von der alten Reise etwas aufleuchten lassen.) Wer sich davon inspirieren lassen möchte, bitte gern. Doch habe ich sicher keine Tütensuppe im Gepäck, die man nur mal kurz aufgießen braucht. Was mir für meine Klasse richtig erschien, kann für eine andere Klasse ganz daneben sein. Jeder reist auf seinem Weg. Jeden Tag aufs Neue ist authentisch sein, so meine Erfahrung, das Allerwichtigste auf dem Weg mit den Kindern. Ja, und eine große Portion Humor und Vertrauen auf all das Gute, was einem im täglichen Sein zuströmt.

Und manchmal muss, wenn man seinem ganz eigenen Entwicklungsstrom treu bleiben will, auch Abschiede geben, die so erst einmal nicht vorauszusehen ware. Meine Reise geht nun - mitten in der Klassenlehrerzeit - mit einer anderen Klasse, an einem anderen Ort weiter.
 

"Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern."

(W. Thomalla) 

 Auch wenn ich mir diesen Schritt nie vorstellen konnte, erscheint er mir nun richtig.
Trotzdem möchte ich ab in meine kleine Klassenlehrerinnen Schatzkiste blicken lassen. 

Also, Schatzkiste öffne dich:

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